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Mit Mut zur Veränderung Deine Wahrheit leben

In diesem Beitrag teile ich mit Dir meine Highlights aus dem Buch "Dein Weg zur Selbstliebe" von Robert Betz. Für mich eines der besten Bücher zum Thema Selbstliebe. Durch die vielen praktischen Übungen und Anwendungen kann das Wissen nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen wirken.

Du kannst es Dir auch auf Youtube oder Spotify anschauen bzw. anhören.




Wie ich es selber erlebe und um mich herum wahrnehme, sind wir uns selbst der größte Feind.

Wir stehen uns selber mit unseren Gedanken im Weg, die meistens eher verurteilend, ablehnend, zweifelnd und kritisierend sind. Was unfassbar traurig ist, aber was uns wiederum auch alle verbindet,

weil wir manchmal doch gar nicht so anders, wie andere sind.

In unserer Kindheit hatten wir nicht das Wissen, die Reife oder die Erfahrung, die Äußerungen unserer Eltern, Geschwistern, Erziehern, Lehrern und weiteren Mitmenschen richtig einzuordnen. Wir haben uns mit den Sätze, die immer wieder zu uns gesagt wurden, wie z.B. "Sei nicht so wild!" "Sei nicht so laut!" "Jungs weinen nicht!" "Mädchen machen sich nicht dreckig!" "Stell dich nicht so dumm an", identifiziert und gelernt, dass man uns ablehnt bzw. wir nicht dazugehören, wenn wir so sind. Also haben wir uns angepasst, uns verändert und immer mehr das getan, was von uns erwartet wurde. Denn die Liebe und Zugehörigkeitsgefühle sind unsere wichtigste Nahrung.


Tolle Fragen zur Reflektion:


  • Was denke ich bis heute über mich selbst als Mensch, über mein Frau- bzw. Mann-Sein, über meinen Wert und meine Talente?

  • Was an mir finde ich zutiefst liebenswert? Was an mir liebe ich und was an mir mag ich nicht und lehne es ab?

  • Was liebe ich an meinem Körper? Und was lehne ich an ihm ab?

  • Wofür kann ich mich aus ganzem Herzen loben? Wie oft lobe ich mich? Worauf in meinem Leben bin ich stolz?

  • Wie gehe ich mit mir um, wenn es mir nicht gut geht, wenn ich mich verlassen oder enttäuscht fühle oder mir etwas misslingt?

  • Mit welchen Menschen vergleiche ich mich, die erfolgreicher, wohlhabender beliebter, attraktiver oder vermeintlich "weiter" sind als ich?


Darüber hinaus sind wir nicht nur uns gegenüber so kritisch, sondern auch Menschen in unserem Umfeld, in flüchtigen Begegnungen, auf der Arbeit und stets da wo wir ihnen begegnen. Wir kritisieren, urteilen und bilden uns unsere Meinung über andere. Das ist mittlerweile so eine Gewohnheit geworden, dass wir das Sinnlose daran gar nicht mehr erkennen. Und wir haben nicht gelernt, was das eigentlich über uns aussagt:


"Je mehr du andere kritisierst, desto weniger liebst du dich selbst."


Das Drama hat jetzt ein Ende, denn alles können wir in uns ändern, d.h. auch unseren inneren Kritiker und strengen Richter. Es sind unsere Gedanken, die diese Einstellung erschaffen haben und unsere Gedanken können nun so gewählt werden, dass wir immer mehr diese Urteile fallen lassen und Gedanken wählen, die uns gut tun.


Schlüsselsatz dazu:


"Ich entscheide mich, ab jetzt meine Verantwortung für mich selbst und mein Leben zu übernehmen und mich mit Liebe und Achtsamkeit um mein inneres und äußeres Wohl zu kümmern. Ich bin bereit, meine mir von Natur gegebene Schöpferkraft und Macht mit Liebe in Besitz zu nehmen. Und all das in meinem Leben zu erschaffen, was mein Herz vor Freude zum Singen bringt. Denn ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben und schenke mir selbst die erste Aufmerksamkeit."


Da wir uns alle eher in Frage stellen, anstatt uns über uns, unseren Wert und unseren Stärken bewusst sind, fordern wir von unserem Partner, von unseren Freunden, Kollegen, von unserem Chef, von der Familie Aufmerksamkeit, Bestätigung, Lob und Anerkennung. Das sind allerdings die Sehnsüchte, Wünsche und Erwartungen der Kinder in uns, die wir damals an unsere Eltern und heute unbewusst auf andere übertragen. Heute gibt es jemanden, der dem Kind in dir viel mehr, ja alles schenken kann, was das kleine Mädchen bzw. der kleine Junge in dir sich wünscht: DIESE PERSON BIST DU SELBST.


"Solange wir uns die Liebe von einem anderen Menschen wünschen, wir aber (noch) nicht gelernt haben, sie uns selbst zu schenken, führt uns das Leben in Krisensituationen und wirft uns auf die Beziehung zu uns selbst zurück, die wir bisher noch nicht mit voller Liebe und bewusst leben."


Was kannst Du nun also tun?


  1. Damit sich was verändern kann, müssen wir es erstmal erkennen, d.h. achte ab jetzt bewusst auf Deine Gedanken und schreibe Dir in Dein Notizheft oder Handy: wie Du über Dich und andere denkst.

  2. Wenn Du bemerkst, dass Du Dich oder andere verurteilst: nimm es einfach nur wahr und denke Dir "Interessant, dass ich mir darüber Gedanken machen". Dadurch identifizierst Du Dich nicht weiter mit dem Gedanken und lässt ihn, wie eine Wolke am Himmel, einfach vorüber ziehen. Ohne große Wertung und Aufmerksamkeit. Denn je weniger Aufmerksamkeit Du ihnen schenkst, desto weniger werden diese Gedanken.

  3. Überlege Dir, wie Du Deine Selbstgespräche über Dich ändern kannst. Wenn Du erkennst, dass Du Dich über Deinen Körper, Deinen Charakter, Dein Verhalten oder Deine Gefühle beklagst, nehme auch das zu Beginn erstmal ohne Bewertung wahr und lenke dann dein Aufmerksamkeit auf alles was Du an Deinem Körper und Dir als Mensch schön findest. Je öfter Du das übst, desto mehr und öfter wird Dir all das Schöne an Dir auffallen.

  4. Tu Dir täglich etwas Gutes. Frage Dich bevor Du in den Tag startest: Was würde mir heute gut tun? Ist es vielleicht ein Tee, ein Buch, eine Meditation, ein Spaziergang, ein Ausflug, o.ä. Du weißt am besten was Dir gut tut. Höre in Dich hinein und vor allem auf Dein Herz.

  5. Versuche täglich Zeit für Dich zu finden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es Fünf Minuten oder eine Stunde ist.


Wir wissen, dass wir unsere Beziehungen zu unseren Liebsten pflegen müssen, aber pflegen wir Sie auch zu uns? Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben. Wenn es Dir gut geht, wenn Du zufrieden bist, wenn Du glücklich bist, wenn Du Deine Bedürfnisse stillst, wenn Du Dich um Dich sorgst, dann verbessert sich auch die Beziehungen zu Deinem Partner, Deinen Freunden, Kollegen und allen Menschen, denen Du begegnest.


Wir haben es zwar nicht gelernt, dass wir uns wichtig nehmen sollten, aber heißt das, dass es nicht gut wäre das ab jetzt zu tun?


"Solange wir jedoch nicht unser Zuhause und unseren Halt nicht in uns selbst gefunden haben, bleiben Menschen und Dinge, die wir "besitzen", nur Scheinsicherheiten, die wir oft erst verlieren müssen, um zur wahren Quelle unserer Sicherheit zu gelangen und inneren Halt zu finden. Und diese liegt immer in uns selbst und der innigen Beziehung zu uns."


Damit wünsche ich Dir alles Liebe dieser Welt. Du wirst sehen und fühlen zu was Du in der Lage bist und wie viel Liebe in Dir ist, die Du Dir selber geben kannst. Alles ist bereits in Dir.


Alles Liebe, Steffi.


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